Friedenskonferenz München

FRANZ ALT 

Dr. Franz Alt, geboren 1938, Dr. phil. ist Journalist, Fernsehmoderator und Buchautor. Von 1972 – 1992 war er Leiter und Moderator des politischen Magazins „Report“. Von 1992 bis 2003 leitete er die Zukunftsredaktion ZEITSPRUNG im SWR, seit 1997 das Magazin QUERDENKER und ab 2000 das Magazin GRENZENLOS in 3sat.


Preise und Auszeichnungen:
Adolf- Grimme-Preis, Goldene Kamera, BAMBI,
Deutscher + Europäischer Solarpreis, Umweltpreis der dt. Wirtschaft, Innovationspreis und
German Speakers „Hall Of Fame“ (Redner des Jahres 2011), Außergewöhnlichster Redner 2011
(Redneragentur „5-Sterne Team“), Utopia Award 2012 und GREEN BRAND Germany 2013

Dr. Franz Alt hält weltweit Vorträge und schreibt Gastkommentare sowie Hintergrundberichte
für Zeitungen und Magazine. Für sein Engagement erhielt er zahlreiche Auszeichnungen.
Seine Bücher sind in 16 Sprachen übersetzt und erreichen eine Auflage von über drei Millionen
Exemplaren.
Auf seiner Webseite „Sonnenseite“ finden Sie aktuelle, kommentierte News rund um die
Solarenergie, Umweltschutz, Wirtschaft und aktueller Weltpolitik.
Jeden Sonntag gibt es einen kostenlosen NEWSletter.

www.sonnenseite.com

Franz Alt ist Mitglied im Ehrenkurat der Internationalen Münchner Friedenskonferenz. http://www.friedenskonferenz.info/index.php?ID=30

 


 

Nela Porobić Isaković      

ist eine junge feministische Aktivistin aus Bosnien und Herzegowina. Sie koordiniert Aktivitäten der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit im Rahmen der Initiative

«Women Organizing for Change in Bosnia“. Zahlreiche Recherchen und die Analyse konkreter Erfahrungen bosnischer Frauen im Konflikt und in der Post-Konflikt-Phase zeigen auf, dass soziale, politische und wirtschaftliche Verwerfungen eng miteinander verbunden sind. In allen Bereichen besteht daher dringender Handlungsbedarf. Die bosnische Gruppe tauscht diese Erkenntnisse mit Frauen in ähnlichen Situationen aus, z.B. im Dialog mit Syrerinnen und Ukrainerinnen, die in aktuellen Konflikten und Krieg ihr menschliches und politisches Überleben zu sichern versuchen. Nela‘s Aktivitäten sind immer grenzüberschreitend angelegt; sie schafft neue Allianzenden und Netzwerke mit Frauen in Serbien, Kroatien und Montenegro – und das insbesondere in einem sich aktuell zuspitzenden politischen Klima der Konfrontation am gesamten Balkan. Es geht dabei um die Auswirkungen neo-liberaler Interventionen von außen, die ständige Eingrenzung zivilgesellschaftlichen Spielraums – mit besonders dramatischen Folgen für Frauenorganisationen - das schnelle Anwachsen von Faschismus und Militarismus in Europa überhaupt. All das hat sind für sie Frühwarnkomponenten, die auch bei uns die Alarmglocken schrillen lassen. Was muss passieren: wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechten müssen progressiv umgesetzt werden. Das erfordert auch die gleichberechtigte Teilnahme von Frauen auf allen Entscheidungsebenen vor Ort bis hin zu den Vereinten Nationen, die wieder zur Friedensorganisation werden müssen. Das ist ein Appell an die Toleranz und die Notwendigkeit, nachhaltige Entwicklungsziele umzusetzen.

Zu Nela in englisch:

Nela Porobić Isaković, is a young feminist activist from Bosnia and Herzegovina. She coordinates WILPF’s activities under the initiative Women Organizing for Change in Bosnia, researching and analysing experiences of Bosnian women in the conflict and post-conflict period. Nela looks into social, political and economic consequences of a post-conflict reconstruction and recovery process and consolidates those experiences so that they can be shared through WILPF’s feminist solidarity dialogues organized with women in similar situations  -such as with women from Syria and Ukraine and in the context of “reclaiming the UN as a peace organisation”. Her activities are always cross-border in contact with women from Serbia, Croatia, Montenegro. They organise fact finding missions, create alliances and strengthen networking across the Balcans. Her activities in a hardening political climate, the effects of neo-liberal interventions in the Balcans, shrinking space for civil society/women’s organisations, the speedy growth of fascism and militarism in Europe have a strong early-warning component to prevent the break out of new violence. This is a strong appeal to us. The perspectives lie in a progressive realization of economic, social and cultural rights of the citizens, the meaningful participation of women on all levels of decision making, the respect of the real needs, tolerance in the framework of a sustainable development/SDGs.


Tiffany Easthom   

Nonviolent Peaceforce Executive Director

e-mail teasthom@nonviolentpeaceforce.org

Tiffany Easthom hat einen Bachelor-Abschluss in Rechtswissenschaften und einen Master-Abschluss in Human Security und Friedensentwicklung der Royal Roads University in Victoria, British Columbia, Kanada.

Sie studierte auch im Bereich der Friedensförderung in Uganda und leitete als Country Director Peace Brigades International in Indonesien.

Bevor sie Geschäftsführerin bei NP wurde, war Tiffany Country Director in Sri Lanka, Uganda, Indonesien, im Südsudan und im Libanon tätig.

Die Organisation Nonviolent Peaceforce (NP)

Nonviolent Peaceforce macht Friedensarbeit in Regionen mit gewaltsamen Konflikten. Sie wenden gewaltfreie Methoden an, um Menschenleben und Menschenwürde zu schützen.

NP hat das Hauptquartier im Großraum von Genf, Anwaltsbüros in New York und Brüssel und ein Fundraising-Team mit Sitz in Minnesota. NP ist die größte Organisation, die unbewaffnete zivile Schutzprogramme einführt und hat im Südsudan, in Myanmar, auf den Philippinen, im Libanon und im Irak 275 Einsatzkräfte. Die NP-Allianz ist ein Netzwerk aus über 65 Organisationen zur Unterstützung der Mission der NP zur Verringerung von Gewalt und zur Erhöhung der Sicherheit und des Schutzes der Zivilbevölkerung, die von gewaltsamen Konflikten betroffen ist.

http://www.youtube.com/watch?v=rYtRGxPdBzw

https://www.youtube.com/watch?v=sawddCDPsfk

Englisch:

Tiffany Easthom holds a Bachelor's Degree in Justice Studies and a Master's Degree in Human Security and Peacebuilding from Royal Roads University in Victoria, British Columbia, Canada.

She also studied peacebuilding in the field in Uganda, and served as Country Director for Peace Brigades International in Indonesia.

Prior to becoming NP's Executive Director, Tiffany served as NP’s Country Director in Sri Lanka, South Sudan and Lebanon.

The Organizational Structure of Nonviolent Peaceforce (NP)

NP has headquarters in the Greater Geneva area, advocacy offices in New York and Brussels and a fundraising team based in Minnesota.  NP is the largest implementer of unarmed civilian protection programming with 275 colleagues deployed in South Sudan, Myanmar, Philippines, Lebanon and Iraq. The NP Alliance is a network of over 65 organizations in support of NP’s mission for reducing violence and increasing the safety and security for civilians affected by violent conflict.

www.nonviolentpeaceforce.org

http://www.nonviolentpeaceforce.org/background/people/senior-staff

 

Clemens Ronnefeldt

Referent für Friedensfragen beim deutschen 

Zweig des internationalen Versöhnungsbundes

A.-v.-Humboldt-Weg 8a, 85354 Freising

 

Tel. 08161 54 70 15, Fax 08161 54 70 16

C.Ronnefeldt@t-online.de 

www.versoehnungsbund.de

 

Clemens Ronnefeldt wurde 1960 in Worms geboren. Von 1981 bis 1986 studierte er an der Johannes-Gutenberg Universität in Mainz und an der philosophisch-theologischen Hochschule St. Georgen in Frankfurt/Main.

Von 1982 bis 1983 absolvierte er eine studienbegleitende Ausbildung zur Friedensarbeit an der Heimvolkshochschule Bückeburg.

Bis 1992 war er Sprecher der Katholisc hen Friedensbewegung „Pax Christi“ im Bistum Mainz. Seit 1992 ist er als Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des „Internationalen Versöhnungsbundes“ tätig.

Seine Schwerpunkte sind der Nahe und Mittlere Osten und das ehemalige Jugoslawien. Clemens Ronnefeldt hat teilgenommen an Friedensdelegationen im Irak, Iran, Syrien, Libanon, Israel und Palästina und an Einsätzen in Flüchtlingslagern. Darüber hinaus beteiligte er sich an der Unterstützung von Friedensgruppen in den Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawien.

Er ist Autor des Buches "Die neue Nato, Irak und Jugoslawien", herausgegeben vom deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes, Minden, 2. Auflage, 2002

sowie zahlreicher Artikel und Hintergrundanalysen.

2017: Peter Becker-Preis für Friedens- und Konfliktforschung der Philipps Universität Marburg

Interview aktuell mit Clemens Ronnefeldt:

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/freising/interview-risikobereit-fuer-den-frieden-1.3343839


 

 

Marion Küpker

Marion Küpker, 53 Jahre, aus Hamburg ist die internationale Koordinatorin für Atomwaffen der DFG-VK (Deutsche Friedensgesellschaft der Vereinigten KriegsdienstgegnerInnen).

Sie hat mehr als 20 Jahre für den Abzug der US-Atombomben aus Deutschland gearbeitet und ist Teil des landesweiten Kampagnenrats "Büchel ist überall – jetzt Atomwaffen abschaffen!", der aus 50 Organisationen und Friedensgruppen besteht, die sich verpflichtet fühlen:

1) permanenter Abzug der US-Atomwaffen;

2) ein Stopp der Modernisierung und Aktualisierung der Atomwaffen und

3) deutsche Ratifizierung des neuen UN-Vertrags zum Verbot von Atomwaffen.

Ihr Schwerpunkt ist gewaltfreie direkte Aktion, zum Beispiel 20 Wochen lang, vom 26. März bis zum 9. August sowohl 2016 als auch 2017, unterstützte und informierte sie Protestgruppen im Peace Action Camp in der Nähe des deutschen Luftwaffenstützpunkts Büchel - Lagerort von mindestens 20 US-Atomwaffen.

Im Jahr 2018 wird sie die Protestgruppen in Büchel noch einmal in den gleichen 20 Wochen unterstützen.

Marion organisiert die Internationale Woche in Büchel (die im letzten Juli

11 AktivistInnen aus den USA zu Gast hatten, die den Wing Commander Gregor Schlemmer vom Luftwaffenstützpunkt die neue Atomwaffen-Abschaffen-Dokumentation überbrachten).

Sie vertritt die deutschlandweite Kampagne auf internationalen Konferenzen. DFG-VK und die Kampagne sind beide Mitglieder im I.C.A.N.-Netzwerk, das gerade den Friedensnobelpreis in Oslo erhalten hat!

www.buechel-atombombenfrei.de

 

Zu Marion Küpker in englisch:

Marion Küpker, 53, of Hamburg, is the international coordinator against nuclear weapons for DFG-VK (German Peace Society of United War Resisters). 

She has worked more than 20 years for the withdrawal of the U.S. nuclear bombs from Germany, and is part of the nationwide Campaign Council, “Büchel is Everywhere - Nuclear Weapon-Free Now!” made up of 50 organizations and peace groups committed to: 1) permanent withdrawal of the U.S. nuclear weapons; 2) a halt to nuclear weapons modernization & upgrade; and 3) German ratification the new UN Treaty Ban on nuclear weapons. Her focus is nonviolent direct action, so for 20 weeks, from March 26 to Aug. 9, in both 2016 and 2017, she supported and informed protest groups at the Peace Action Camp near Germany’s Büchel Air Base

-- home to at least 20 US nuclear weapons. In 2018, she will again support the protest groups in Büchel for the same 20 weeks. Marion organizes the International Week at Büchel (which last July included 11 activists from the USA who delivered the new Ban Treaty to the air base’s Wing Commander Gregor Schlemmer). She represents the German-wide campaign at international conferences. DFG-VK and the Campaign are both members of the I.C.A.N. network which just received the Nobel Peace Prize in Oslo!

www.buechel-atombombenfrei.de

 


 

Reinhard Lauterbach               

Geboren 1955 in Essen, aufgewachsen entlang der Rheinschiene, Abitur in Mainz.
Zivildienst und Studium der Geschichte und Slawistik in Mainz, Kiew und Bonn.
Lebensmittelpunkt derzeit in Polen.
1984-2011 Tätigkeit für verschiedene ARD-Sender als Redakteur in den Bereichen Nachrichten, Aktuelles, Kultur und Feature.
1998-2001 ARD-Hörfunkkorrespondent für Osteuropa (Polen, Ukraine, Belarus).
Anschließend freier Osteuropakorrespondent für die „Junge Welt“ und das Magazin „Hintergrund“.


Buchveröffentlichungen:
„Bürgerkrieg in der Ukraine“ (Berlin 2014, inzwischen in 4. Auflage),
„Das lange Sterben der Sowjetunion“ (Berlin 2015, aktuell 2. Auflage),
Aufsätze zu osteuropa- und friedensbezogenen Themen in verschiedenen Sammelbänden.

Über Reinhard Lauterbach in englisch:

Born in 1955 in Essen, grew up along the Rheinschiene, high school graduation in Mainz.
Civil service and study of history and Slavic studies in Mainz, Kiev and Bonn.
For some years the center of life in Poland.
1984-2011 work for various ARD channels as news, culture and feature editor.
1998-2001 ARD radio correspondent for Eastern Europe (Poland, Ukraine, Belarus).
Subsequently freelance East European correspondent for the "Junge Welt" and the magazine "Hintergrund".
Publications:
"Bürgerkrieg in der Ukraine" (Civil war in Ukraine) (Berlin 2014, meanwhile in 4th edition), „Das lange Sterben der Sowjetunion“ (The long dying of the Soviet Union) (Berlin 2015, currently 2nd edition),
Essays on Eastern European and peace-related topics in various edited volumes.


 

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