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"Frieden und Gerechtigkeit gestalten - Nein zum Krieg"Internationale Münchner Friedenskonferenz
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Infos zu den ReferentInnenUrsula Sladek
Ursula Sladek, geboren 1946 in Mülheim bei Offenbach am Main, ist verheiratet und hat fünf Kinder. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Grund- und Hauptschullehrerin. Sie ist Gründungsmitglied der Schönauer Anti-Atom-Bürgerinitiative "Eltern für atomfreie Zukunft" und Mitinitiatorin der daraus entstandenen bürgereigenen Elektrizitätswerke Schönau (EWS), die 1997 ihrem Energieversorger das örtliche Stromnetz für damals 5,8 Millionen DM abkauften. Anlass für die Gründung der Bürgerinitiative war der Reaktorunfall von Tschernobyl gewesen. Unternehmensziel ist es daher, mit aller Kraft eine ökologische, zukunftsfähige und bürgerfreundliche Energieversorgung zu verwirklichen, ohne Atomenergie, Kohle und Öl. Leitlinien des Unternehmens EWS sind die sparsame und rationelle Energienutzung, die Förderung regenerativer Energieformen und des Neubaus dezentraler Heizkraftanlagen, fachliche Beratung und lokale Wertschöpfung. Die EWS hat derzeit 25 Mitarbeiter, 650 Gesellschafter und 63.000 Kunden. Das Unternehmen liefert Strom in die ganze Republik. Ursula und ihr Mann Michael Sladek haben für ihr eigenes Engagement und das der Initiative u.a. 2007 den Deutschen Gründerpreis, 2006 den Preis der Arbeit, 2004 das Bundesverdienstkreuz, 2003 den Europäischen Solarpreis, 1999 den Nuclear Free Future Award, 1997 den Förderpreis "Demokratie leben", 1996 den "Ökomanager des Jahres" und 1994 den Deutschen Energiepreis entgegengenommen. Seit 2000 ist Ursula Sladek Geschäftsführerin der Elektrizitätswerke Schönau. Kontakt: über Elektrizitätswerke Schönau Vertriebs GmbH Friedrichstr. 53-55, 79677 Schönau Tel.: 07673 - 8885-52, Fax: 07673 - 8885-19 www.ews-schoenau.de |