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"Frieden und Gerechtigkeit gestalten - Nein zum Krieg"

Internationale Münchner Friedenskonferenz
8. - 10. Februar 2008

 
 
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Wolfgang Schlupp-Hauck

Wolfgang Schlupp-Hauck

W. Schlupp-Hauck wurde 1957 geboren. Sein politischer Lebenslauf begann 1975 in Mannheim mit der eigenen Kriegsdienstverweigerung und der Beratung von Kriegsdienstverweigerern beim Bund der Katholischen Jugend BDKJ. Während seines Zivildienstes in den 70er Jahren nahm er am Streik der Zivildienstleistenden teil und trat dem Internationalen Versöhnungsbund bei.

In Freiburg studierte er Sozialarbeit. Dort wurde er auch zum Mitbegründer einer gewaltfreien Aktionsgruppe zur Kriegsdienstverweigerung und zivilem Ungehorsam. Er pflegte regelmäßige Kontakte zur Friedensbewegung der DDR und wurde 1983 mit einem Einreiseverbot belegt.

In den 80er Jahren folgten verschiedene Praktika: Pax Christi Belfast, der Wacholderhof e.V. (ökologischer Landbau und Dritte Welt-Fragen) und die Jugendgerichtshilfe Backnang. Als Mitglied der Friedensgruppe Backnang nahm er an ersten Blockaden teil, bereitete das Friedenscamp Mutlangen vor und leitete die dortige Pressegruppe. In dieser Zeit schloss er auch sein Studium mit einer Arbeit zum Thema "Gemeinwesenorientierte Friedensarbeit" ab.

Ab 1983 war er in Mutlangen aktiv, neben der Pressearbeit als Initiator des Vereins Friedens- und Begegnungsstätte Mutlangen e.V.. Von 1985 an war er als Referent für Friedensfragen bei der Landesgruppe des Internationalen Versöhnungsbundes tätig. Als Mitglied der Rechtshilfe Mutlangen führte er außerdem Prozessvorbereitungen durch und begleitete die Blockier- und Öffentlichkeitsarbeit. 1991 stieg in den freien Journalismus ein.

Seit 1992 ist er als Sozialarbeiter im Jugendamt Stuttgart beschäftigt (Jugendgerichtshilfe, allgemeiner Sozialer Dienst, Täter-Opfer-Ausgleich), daneben arbeitet er als freier Journalist und macht weiterhin Öffentlichkeitsarbeit für die Friedens- und Begegnungsstätte Mutlangen.

Weiterer Aktivitäten: Mitkoordination der deutschen Stopp-Cassini-Kampagne (gegen Raumsonde mit Plutoniumbatterien), Mitgliedschaft im Beirat des Global Network Against Weapons and Nuclear Power in Space, Beteiligung mit Jugenddelegationen am Überprüfungsprozess des nuklearen Nichtverbreitungsvertrages, seit 2006 Vorsitz der Friedenswerkstatt Mutlangen.

Kontakt:
über Friedenswerkstatt Mutlangen e.V., Forststr. 3, 73557 Mutlangen
Tel.: 07171 - 75661, post@pressehuette.de, www.pressehuette.de