|
"Frieden und Gerechtigkeit gestalten - Nein zum Krieg"Internationale öffentliche Gegenveranstaltung
| ||
|
|
Thematisches Konzept für die Münchner Friedenskonferenz 2007 (Entwurfsfassung 9)Wege zu Sicherheit ohne militärische Gewalt„Stehende Heere sollen mit der Zeit ganz aufhören. Denn sie bedrohen andere Staaten unaufhörlich mit Krieg, durch die Bereitschaft, immer dazu gerüstet zu erscheinen; reitzen diese an, sich einander in Menge der Gerüsteten, die keine Grenzen kennt, zu übertreffen, und, indem durch die darauf verwandten Kosten der Friede endlich noch drückender wird als ein kurzer Krieg, so sind sie selbst Ursache von Angriffskriegen, (Immanuel Kant: „Zum ewigen Frieden") Unabhängig von geschichtskausalen Zusammenhängen und Schuldfragen müssen wir in globaler Sicht feststellen, dass im vergangenen Jahrhundert durch die militärischen Gewaltpotentiale mehr als 100 Millionen Menschen getötet worden sind und noch weit mehr Menschen Verletzungen und unsägliches Leid erfahren haben. Deshalb muss unabhängig von „guten" oder „bösen" Streitkräften gefragt werden: Sind es nicht eigentlich die militärischen Potentiale und die sie tragende Gewalt-Kultur an sich, die die Sicherheit der Menschen bedrohen? Initiieren sie doch z.B. das atomare Wettrüsten, verhindern echte Konfliktlösungen und lassen diese unvorstellbar erscheinen. Die Münchner Friedenskonferenz 2007 (1) thematisiert diese Frage und zeigt in drei Teilen alternative Wege auf: 1. Konfliktlösung ohne Militär
2. Costa Rica als Beispiel eines Staates ohne Militär
3. Alternativen und Visionen (für Deutschland und Europa)
Den ersten Teil wird der norwegische Friedensforscher Prof. Johan Galtung (2) referieren, den zweiten Teil der Botschafter Costa Ricas in Berlin, Dr. Bernd Niehaus und den dritten Teil der Schirmherr der Friedenskonferenz, Prof. Dr. Hans-Peter Dürr2. Die Moderation übernimmt Clemens Ronnefeldt, Referent des Versöhnungsbundes für Friedensfragen. Termin: Freitag den 2. Februar 2007 von 19:00 bis 22:00 Uhr, 1. Die Münchner Friedenskonferenz versteht dieses Programm als Kontrastprogramm gegenüber der parallel 2. J. Galtung und H-P. Dürr wurden 1987 beide mit dem alternativen Nobelpreis ausgezeichnet |