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"Frieden und Gerechtigkeit gestalten - Nein zum Krieg"

Internationale öffentliche Gegenveranstaltung
zur "Sicherheits" - Konferenz in München 2./3. und 10. Februar 2007

 
 
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„Frieden und Gerechtigkeit gestalten - Nein zum Krieg"

Internationale Münchner Friedenskonferenz 2./3. und 10. Februar 2007

Zum fünften Mal in Reihe wird es in München eine Alternativveranstaltung parallel zur sogenannten Münchner „Konferenz für Sicherheitspolitik" geben.

Kurzinfo:

2007 ist die Konferenz auf zwei Wochenenden verteilt

Am Freitag 2.2. findet das Internationale Forum wieder im Alten Rathaus der Stadt München statt, unter dem Motto: „Wege zu Sicherheit ohne militärische Gewalt".

Am Samstag den 3.2. gibt es zwei Diskussionsforen zur Fortsetzung der Themen des Vorabends.

Am Samstag den 10.2. gibt es einen Workshop zum Thema Atomwaffen und am Abend eine aktuelle Diskussionsrunde zur Kommentierung der Sicherheitskonferenz.

Ein Friedensgebet der Religionen am 4.2. und eine Jugendorientierte Veranstaltung des Kreisjugendrings am 7.2. runden das Programm ab.

Der Trägerkreis der Friedenskonferenz lädt ein:

Pressegespräch zur Vorstellung des Programms: Dienstag 30.1.07, um 10.00 Uhr im Jugend-Informations-Zentrum, Paul-Heyse sr. 22.

Mit Prof Hans-Peter Dürr, Schirmherr der Veranstaltung, und VertreterInnen des Trägerkreises

Kontakt:

Koordinationsbüro des Trägerkreises, c/o DFG-VK Bayern, Schwanthalerstr. 133,

80339 München, Tel 089 - 89 62 34 46; Fax 089 - 834 15 18 E-Mail: muenchen@dfg-vk.de

weitere Informationen: www.friedenskonferenz.info

Im folgenden finden Sie:

1. Programmpunkte der Konferenz
2. Vorgeschichte der Konferenz
3. Ziele
4. Der Trägerkreis

1. Programm der Münchner Friedenskonferenz 2007:

Freitag, 2. 2. 2007:

Internationales Forum: Beginn: 19.00 Uhr, (Einlass: 18.00 Uhr)

Festsaal Altes Rathaus, Marienplatz 15

Thema: „Wege zu Sicherheit ohne militärische Gewalt"

Einführung und Moderation: Clemens Ronnefeldt (Referent des Versöhnungsbundes für Friedensfragen)

Priorität der Konfliktlösung ohne Gewalt an Beispielen (USA-UK vs al-Qaida, Irak und Iran) Prof. Johan Galtung (Friedensforscher, Norwegen)

Costa Rica- ein Staat ohne Militär Dr. Bernd Niehaus (Botschafter der Republik Costa Rica)

Notwendigkeit und Möglichkeit einer gewaltfreien Kultur Prof. Hans-Peter Dürr (Physiker, Vorsitzender Global Challenges Network)

Samstag, 3. 2. 2007:

Diskussionsforum 1: 10.00 - 15.00 Uhr, DGB-Haus, Schwanthalerstr. 64, Großer Saal

„Friede mit friedlichen Mitteln" mit Prof. J. Galtung und Prof. H-P. Dürr

Teil 1: Die TRANSCEND-Methode für Konfliktlösung mit friedlichen Mitteln

Teil 2: Herausforderungen für Europa

Diskussionsforum 2: 10.00 - 12.00 Uhr, Eine-Welt-Haus, Schwanthalerstr. 80, Saal

„Costa Rica als Modell für Frieden"

mit Dr. Bernd Niehaus, Botschafter der Republik Costa Rica

Sonntag, 4. 2. 2007:

Friedensgebet der Religionen, 11.30 Uhr, Gemeindesaal St. Matthäus

Sendlinger-Tor-Platz

Mittwoch, 7. 2. 2007:

Medien und Krieg - Film- und Diskussionsabend

Für alle die Krieg führen gibt es neben dem Schlachtfeld noch eine weitere Front: Die Meinung der Öffentlichkeit. Und um diese Meinung wird hart gekämpft. Nicht mit Panzern und Raketen, sondern mit den Medien.

Welche Rolle spielen die Medien in den Zeiten des Krieges? Wie wird öffentliche Meinung durch gezielte oder falsche Informationen gemacht.

 

Film:            "Es begann mit einer Lüge"

Referenten:   Jo Angerer / Mathias Werth (Regisseure "Es begann mit einer Lüge"),

Steven Hutchings ("Gesteuerte Demokratie - Öffentlichkeitsarbeit der Bundeswehr")

Ort:            Jugendinformationszentrum München, Paul-Heyse-Str. 22,

Termin:        Mittwoch 7. Februar 07

Beginn: 19.00 Uhr

 

Veranstalter: DGB Jugend München, SJD - Die Falken, Jusos München, KJR München-Stadt und der Münchner Jugendrat

Samstag, 10. 2. 2007:

Workshop: 9.30 - 12.00 Uhr, Eine-Welt-Haus, Schwanthalerstr. 80, Raum 210-211

„Atomwaffenfrei bis 2020 - Hindernisse und Chancen"

mit Regina Hagen, TU Darmstadt

Veranstalter: Trägerkreis "Atomwaffen abschaffen - bei uns anfangen!"

Mit dem Atomwaffentest in Nordkorea gibt es neun Atomwaffenstaaten. Nukleare Abrüstung ist seither noch schwerer geworden. Deutschland könnte aber einiges tun, um dennoch die atomwaffenfreie Welt zu erreichen.

Diskussionsveranstaltung:

Aktuelle Runde zur „Münchner Konferenz für Sicherheitspolitik"

19.00 Uhr, DGB-Haus, Schwanthalerstr. 64, Großer Saal

„Wege zu Sicherheit ohne militärische Gewalt"

Was läuft im Bayrischen Hof? Die Inhalte der „Sicherheitskonferenz" werden in der „Aktuellen Runde" an friedenspolitischen Anforderungen gemessen. Konzepte und Methoden einer Friedenspolitik werden den militärisch dominierten Aussagen der „Sicherheitskonferenz" gegenübergestellt.

mit Prof. Hans-Peter Dürr (München), Jan Oberg (Schweden, Friedensforscher), Regina Hagen (Trägerkreis „Atomwaffen abschaffen"), Wolfgang Lohbeck (Greenpeace Deutschland); Moderation: Dr. Angelika Holterman

Alle aktuellen und weitere Informationenwww.friedenskonferenz.info

2. Vorgeschichte der Friedenskonferenz:

Wir haben 2003 begonnen mit dem Thema „Überwindung von Feindbildern und Krieg". Des Weiteren ging es um eine Analyse der Irak-Krise und um konkrete Vorschläge zur Vermeidung dieses Krieges, um die Überwindung von Staatsterror und terroristischer Gegenwehr. 2004 und 2005 setzten wir dies fort durch einen israelisch- palästinensischen Dialog über das „Genfer Friedensabkommen", mit kritischen Berichten über die EU- Militarisierung, mit der Thematisierung des „Feindbild Islamismus" und der Kriegsgefahren im Zuge der Globalisierung. 2006 bot die Friedenskonferenz einen detaillierten und realistischen Blick auf die Iran-Krise und befasste sich andererseits mit konkreten Beispielen von Friedensprozessen. Die Münchner Friedenskonferenz hat sich als Forum friedenspolitischer Artikulation mit ihrem symbolträchtigen Zeitpunkt zu einer bundesweit beachteten Veranstaltung der Friedensbewegung entwickelt.

3. Ziele der Konferenz (aus dem Aufruf des Trägerkreises):

Die Friedensbewegung nimmt die „Sicherheits"- Konferenz zum Anlass, gegen Krieg und Kriegsvorbereitung zu protestieren und eine tatsächliche Sicherheitspolitik einzufordern, die Wege zum Weltfrieden aufzeigt und sich nicht mehr über militärisches Planen und Handeln definiert.

Unsere öffentliche Friedenskonferenz mit internationaler Beteiligung soll die Kritik an der bestehenden Kriegspolitik ausdrücken und Konzepte für Frieden, Abrüstung und Konfliktbearbeitung öffentlichkeitswirksam vorstellen. Sie will zeigen, dass kriegerische Mittel die bestehenden Probleme immer nur verschärfen und auch die Gefahren durch den „internationalen Terrorismus" erhöhen, wie uns die jüngste Vergangenheit drastisch vor Augen geführt hat.

Konzepte für zivile Konfliktbearbeitung und friedliche Entwicklung sind vorhanden. Die dafür bereitgestellten Mittel decken allerdings nicht annähernd den nötigen Bedarf.

4. Trägerkreis der Friedenskonferenz:

Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Landesverband Bayern;
Friedensinitiative Christen in der Region München e.V.;
Internationaler Versöhnungsbund e.V.; Kreisjugendring München-Stadt;
NaturwissenschaftlerInneninitiative Verantwortung für Friedens- und Zukunftsfähigkeit;
Pax Christi München; Netzwerk Friedenssteuer, Region Bayern;
Bund Naturschutz Kreisgruppe München e.V.;
Projektgruppe "Münchner Sicherheitskonferenz verändern"

Organisation in Zusammenarbeit mit dem Helmut-Michael-Vogel-Bildungswerk der DFG-VK Bayern, mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München.

Wir bitten um Spenden zur Finanzierung der Friedenskonferenz! Ihr Beitrag wird uns ermutigen, auch im nächsten Jahr eine internationale Friedenskonferenz durchzuführen!

Konto No 33 60 68 - 851 des Helmut-Michael-Vogel-Bildungswerkes e.V., bei der Postbank Nürnberg, BLZ 760 100 85, Stichwort „Friedenskonferenz" (Spenden steuerlich absetzbar)