Frieden und Gerechtigkeit gestalten - Nein zum Krieg - - - Zur Begrüßungsseite

"Frieden und Gerechtigkeit gestalten - Nein zum Krieg"

Internationale öffentliche Gegenveranstaltung
zur "Sicherheits" - Konferenz in München 2./3. und 10. Februar 2007

 
 
Aufruf
Aktuelles
Einladung
Kurz-Infos
Die Referenten
Programm
Konzept der
Friedenskonferenz
Themenkonzept
internationale Forum
online-
Unterstützung
Trägerkreis
Anmeldung und
Bestellen
Links
Bildergalerie
Konferenz 2006
Konferenz 2005

Aktuelles


Grußwort von Bürgermeister Hep Monatzeder bei der Veranstaltung am 2.2. im Alten Rathaus der Stadt München
Im PDF-Format

Internationale Münchner Friedenskonferenz 2./3. und 10. Februar 2007
Veranstaltungsbericht:
Internationales Forum "Wege zur Sicherheit ohne militärische Gewalt"

Im PDF-Format


Aktuelle Presseinformation
Internationale Münchner Friedenskonferenz 2./3. und 10. Februar 2007

Am heutigen Dienstag, 30.1.07, fand die Pressekonferenz im Vorfeld der Internationalen Friedenskonferenz statt. Der Koordinator des Trägerkreises Thomas Rödl betonte den Alternativcharakter der Konferenz gegenüber der sogenannten Münchner Sicherheitskonferenz (Siko). Während dort vorrangig Machtpositionen und deren Durchsetzung mit militärischen Mitteln verhandelt werden - die katastrophalen Situationen im Irak, dem Iran und in Palästina sind deren Ergebnis - werden in den verschiedenen Veranstaltungen der Friedenskonferenz Wege zu Frieden und Sicherheit ohne militärische Gewalt aufgezeigt.

Von zentraler Bedeutung ist das Internationale Forum am Freitag, 2.2.07 im alten Rathaus.

Das Grußwort wird Bürgermeister Hep Monatzeder sprechen, Hauptreferenten sind der renommierte Friedensforscher Prof. Johan Galtung, der Botschafter von Costa Rica, Dr. Bernd Niehaus sowie der Atomphysiker Prof. Dr. Hans-Peter Dürr. Bereits auf der heutigen Pressekonferenz legte Prof. Dürr als Naturwissenschaftler eindringlich dar, dass die Behauptung, Gewalt und Krieg lägen zwangsläufig in der menschlichen Natur, falsch ist. "Frieden ist nicht unmöglich, er scheitert nur an einem Mangel unserer Phantasie", so Prof. Dürr.

Mit wohlklingenden Parolen wie "Globale Krise - Globale Verantwortung" und "Frieden durch Dialog", wie sie die Siko verwendet, würden die Menschen in die Irre geführt. In Wirklichkeit akzeptierten die Teilnehmer der Siko den Krieg und dessen Androhung noch immer als legitimes Mittel der Konfliktlösung. Aus seiner Sicht hingegen seien Konflikte zwar zum Menschen gehörig, sie ließen sich jedoch mit Phantasie auch ohne Gewalt lösen. Die Wirtschaft mit ihrem brutalen Wettbewerb verhindere dies, Krieg sei fast notwendig bei unserer Art des Wirtschaftens. "Krieg ist der Kunde der Wirtschaft, aber er zahlt dafür nicht - bezahlen müssen wir alle", so Prof. Dürr weiter.

Am Samstag vormittag besteht die Möglichkeit, im Rahmen der Foren persönlich mit den Friedensforschern zu diskutieren und alternative Konfliktlösungen kennen zu lernen. Den Abschluss bildet das Friedensgebet der Religionen für Juden, Christan, Muslime und Baha`i.

Für Rückfragen: Thomas Rödl, DFG-VK, Tel. 089 - 89 62 34 46

Programmübersicht

Freitag, 2. 2. 2007:
Internationales Forum: "Wege zu Sicherheit ohne militärische Gewalt"
Prof. Johan Galtung (Friedensforscher, Norwegen), Dr. Bernd Niehaus (Botschafter der Republik Costa Rica), Prof. Hans-Peter Dürr (Physiker, Vorsitzender Global Challenges Network)

Samstag, 3. 2. 2007:
Diskussionsforen:
"Friede mit friedlichen Mitteln" mit Prof. J. Galtung und Prof. H-P. Dürr
"Costa Rica als Modell für Frieden", Dr. Bernd Niehaus, Botschafter der Republik Costa Rica

Sonntag, 4. 2. 2007:
Friedensgebet der Religionen

Zum gesamten Programm der Friedenskonferenz