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"Frieden und Gerechtigkeit gestalten - Nein zum Krieg"Archiv 2006 | |||||||||||||
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ReferentenRoswitha Jarman
Frau Jarman ist Gesprächstherapeutin und Lehrerin sowie Trainerin für Konflikt-fragen und Trauma-Arbeit. Sie stammt aus Deutschland und wanderte nach dem zweiten Weltkrieg nach England aus. Seit 1992 engagiert sich die Quäkerin im Kaukasus. Durch verschiedene Initiativen bemüht sie sich um psychosoziale Heilung für vom Krieg betroffene Menschen und Versöhnung verfeindeter Volksgruppen. Aufgrund einer Initiative von lokalen ÄrztInnen und LehrerInnen wurde 1995 in Tschetschenien mit Unterstützung von holländischen Kirchen die NGO AGENCY OF REHABILITATION AND DEVELOPMENT (ARD-DENAL) gegründet. Roswitha Jarman baute auf Bitten der NGO gemeinsam mit einer Ärztin aus Grosny 1996 eine Gruppe von Therapeutinnen auf, die sich um die kriegsgeschädigten Kinder kümmerten. Sie stellt ihr Wissen und ihre Erfahrungen zur Verfügung, um mit ÄrztInnen, LehrerInnen, StudentInnen zu Fragen der Konflikttransformation zu arbeiten und die Arbeit von Nichtregierungsorganisationen wie z.B. DENAL zu unterstützen. Als Friedensfachkraft, die von außen kommt, geht es ihr um ein tiefes, aktives Zuhören, das den Menschen ihre Würde zurückgibt, sodass diese lernen, das Erlebte in den Griff zu bekommen, um dann selber zu entscheiden, was zu tun ist. Roswitha Jarman wird in diesem Jahr 70 Jahre alt. Mit ihrem tiefen Glauben an das Göttliche in uns weist sie einen Weg in der Friedensarbeit, uns als Teil eines Ganzen zu verstehen, das jedem Menschen, jedem Geschöpf Würde verleiht. Roswitha Jarman erhielt 2005 den Bremer Friedenspreis der Stiftung "Die Schwelle". Kontakt: Roswitha Jarman |