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"Frieden und Gerechtigkeit gestalten - Nein zum Krieg"

Archiv 2006

 
 
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Konferenz 2006
Konferenz 2005

Programm der Konferenz

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Internationales Forum

Freitag, 3.2.06, 19.30 Uhr
Festsaal Altes Rathaus, Marienplatz 15
Schirmherr und Grußwort: Prof. Hans-Peter-Dürr

Friedensprozesse - Erfahrungen und Hoffnungen

Einführung: Clemens Ronnefeldt (Internationaler Versöhnungsbund)

Beendigung des Bürgerkrieges in Mozambique;
Dieter Wenderlein, (Gemeinschaft Sant Egidio, Rom)

Versöhnungs- und Vermittlungsarbeit im Kaukasus;
Roswitha Jarman (Quäkerin, London)

Das andere Afrika: Widerstand gegen Krieg, Korruption und Unterdrückung
Emanuel Matondo (Angola)

Ausblick: Positionen der Friedensbewegung.

Diskussionsforen

Samstag, 4.2.06, 9.30 bis 12.00 Uhr
im DGB-Haus, Schwanthalerstr. 64

Die folgenden Diskussionsforen dienen der Fortsetzung der Diskussion des Vorabends. Die Foren orientieren sich an den Fragen des Publikums.

Forum 1: Dieter Wenderlein, Region Mozambique
Forum 2: Roswitha Jarman, Region Kaukasus
Forum 3: Emanuel Matondo, Region Angola / Kongo

Workshops

Samstag, 4.2.06, 9.30 bis 12.00 Uhr
im eine Welt-Haus, Schwanthalerstr. 80

Workshop 1:

Frieden auf Gasleitungen?
Präsident Putin will Europa und Asien in die Energiefalle locken: Gas und Öl gegen Wohlverhalten. Die Bush-Administration versucht die Energierohstoffe aus der Kaspischen Region an Rußland vorbei in die Hände der Multis zu lotsen. Beide ringen um die Vorherrschaft. Welche Chance hat eine nachhaltige Entwicklung in diesen von despotischen Regimes beherrschten Ländern? Welchen Beitrag könnte Deutschland und die EU leisten, z.B. mit geringerer Nachfrage nach Energie ?
Referent Kai Ehlers, Hamburg, Publizist und Transformationsforscher
Veranstalter: Bund Naturschutz Bayern

Workshop 2:

Friedensarbeit praktisch: Die Kampagne "Schritte zur Abrüstung"
Mit verschiedenen Medien werden Konzept, Aktionen und aktuelle Projekte im Rahmen der Kampagne vorgestellt. Mehr Infos: www.schritte-zur-abruestung.de
Referent: Thomas Rödl M.A.
Veranstalter: DFG-VK Gruppe München und Helmut-Michael-Vogel Bildungswerk der DFG-VK Bayern

Workshop 3

Die Chancen für einen Friedensprozess in Tschetschenien.
Referent: Imran Escheev (Organisation der Russisch-Tschetschenischen-Freundschaft)
Imran Escheev wurde durch eine Kampagne von Amnesty International aus einem Filtrationslager der russischen Armee in Tschetschenien herausgeholt. Er lebt mit Hilfe eines Stipendiums derzeit in Deutschland.
Veranstalter: AK Tschetschenien im interkulturellen Forum

Wie ist der Krieg gegen den Iran abwendbar?

mit Prof. Mohssen Massarat, (Hochschullehrer, Osnabrück);
Dr. Katajun Amirpur, (Islamwissenschaftlerin, Bonn);
Andreas Zumach (Journalist, Genf)
Podiumsdiskussion Samstag, 4.2., 19.00 Uhr, DGB-Haus, Großer Saal

Sonntag 5.2.06 11.15 Uhr: Friedensgebet der Religionen
Evangelische Stadtakademie, Herzog- Wilhelm- Str. 24

Helden oder Spinner

Friede ist ein Menschenrecht und ein unverzichtbarer Auftrag für alle. Es gibt junge Menschen die machen sich diesen Auftrag persönlich zu eignen und leisten freiwillige Einsatz bei Friedensdiensten, Workcamps, Solidaritätsprojekten oder in gewaltfreien "Peace Brigades".
Was bewegt sie dazu und was können sie bewegen?
Ein Informations- und Diskussionsabend über Friedensdienste und Menschen als Helden oder Spinner.
Ort:Gemeindehaus der Erlöserkirche München Schwabing, Ungererstr 17, direkt an der Münchner Freiheit
Termin:Mittwoch 1. Februar 06, Beginn: 19.00 Uhr
Veranstalter: KJR München-Stadt

Deutsche Waffen - Handel mit dem Tod

Rüstungsexporte ermöglichen Kriege - Menschenrechte bleiben auf der Strecke
Deutschland beteiligt sich weniger mit Soldaten an Kriegen, sondern mit Waffen. Rüstungsgüter deutscher Firmen sind begehrt: Sturmgewehre und Panzer, U-Boot-Motoren und Panzergeschütze sowie Lizenzen für Kleinwaffen sind nur einige Beispiele. Nach Russland, den USA und Frankreich ist die BRD der viertgrößte Waffenexporteur der Welt. Die Veranstaltung informiert über Rüstungstransfers deutscher Firmen sowie ihre Auswirkungen auf Menschenrechte und Entwicklung und stellt Möglichkeiten dar, diese in der Zukunft zu verhindern.
Ort: Gewerkschaftshaus München, Schwanthalerstr. 64; 80336 München
Termin: Donnerstag 2. Februar 06, Beginn: 19.00 Uhr
Veranstalter: KJR München-Stadt